ITN Turnierserie Nachlese

NEUJAHRSTURNIER 2020 – NACHLESE

Mit 73 Nennungen startete das neue Tennisjahr und mit ihm die ITN Turniersaison 2020 beim klassischen ITN Neujahrsturnier beim GM Sports Anif.

Unglaublich tolle Spiele prägten bereits die Vorrunden quer durch alle Kategorien. Für die Sensation schlechthin sorgte allerdings eine Dame in der Kategorie 1.

oder frei nach Goethe – halb zog er sie, halb sank sie hin….

Sandra Gruber (für Tennisinsider keine Unbekannte) – musste nach anfänglichem Zögern von der Turnierleitung zur Teilnahme am Turnier erst überzeugt werden – setzte sich in ihren Gruppenspielen mehr oder weniger ungefährdet mit nur einem Satzverlust durch (was ihr für den Hauptbewerb ein Freilos verschaffte), bevor sie sich im Halbfinale als leichte Außenseiterin der Nummer 1 des Turniers Michael Minichberger gegenüber sah. In Satz Nummer eins zeigte Sandra all ihr Können und konnte diesen mit 6/2 für sich entscheiden. In Satz Nummer zwei konnte Minichberger die Partie lange offen halten und so kam es wie es kommen musste. Der Tiebreak in Satz 2 entschied das Match für Sandra – somit die erste Dame in dieser Kategorie, welche nach dem Turniersieg greift. Hier bekommt sie es mit dem im Halbfinale entfesselt aufspielenden Berthold Arming zu tun, der sich im Halbfinale vor allem in Satz Nummer eins mit grandiosem Tennis gegen den „alten“ Haudegen Peter Schwaiger doch recht eindeutig durchsetzte.

Finalisten Kategorie 1

Berthold war vorgewarnt und legte wie von der Tarantel gestochen loß. Mit druckvollen und krachenden Rückhänden punktete er ein ums andere Mal und stellte nach knapp 30 Minuten die Weichen auf Sieg – Satz 1 ging mit 6/2 an den Spieler des TC Süd. Auch Satz Nummer 2 stand vorerst ganz im Zeichen Armings und er sah sich beim Stand von 5/2 ganz nah dem Turniersieg. Die zahlreich erschienenen Zuseher peitschten Sandra jedoch zu Höchstleistungen und so gelang das Rebreak zum 5/5 Gleichstand. Leider fehlte das Quäntchen Präzision an diesem Tag und Berthold verwandelte den 3. Matchball zum Sieg. Endstand somit 6/2 7/5

Der Sieger der Kategorie 1 Berthold „Berti“ Arming mit der immer lächelnden Sandra Gruber

Aber auch die anderen Kategorien boten Tennis vom Feinsten. Die Spiele waren durchaus ausgeglichen und so kam es zu wahren Monsterpartien mit 2 Stunden und mehr. Alleine 43 Match Tiebreaks während des gesamten Turnierverlaufs spiegeln die Ausgeglichenheit wider.

Clubinternes Finale

Das Finale der Kategorie 2 bestritten mit Christian Gamsjäger und Joachim Schneebauer zwei Spieler des Vereins TC Anif Süd. Beide zeigten schon in ihren Vorrundenspielen, dass sie verdient den Finalplatz einnehmen. Fast schon normal – der Match Tiebreak entschied das Finale mit 6/3 1/6 10/5 für Christian Gamsjäger.

Sieger Kategorie 2 Christian „Gamsi“ Gamsjäger (links)

In der Kategorie 3 musste Alexander Raiger nach gewonnenem 1. Satz des Halbfinales Verletzungsbedingt aufgeben und Martin Stenitzer den Platz im Finale überlassen. Das 2. Halbfinale bestritten mit Christian Bratka ein Salzburger Spieler vom 1. STC und der aus Tirol angereiste Gerd Junker. Junker überraschte schon in den Vorrundenspielen ein ums andere Mal mit seinem Spiel und setzte sich in einem weiteren MTB durch. Somit lautete das Finale Stenitzer vs Junker, welches Gerd Junker mit 6/4 6/4 für sich entscheiden konnte.

Der Mann aus Tirol Gerd Junker links im Bild mit Finalist Martin Stenitzer

Die Kategorie 4, wie immer gut besetzt, offenbarte bereits in den Gruppenspielen wer sich durchsetzen sollte. Leider musste eine weitere Turnierfavoritin nach der Vorrunde die Reise nach Moskau antreten, somit war der Weg frei für den an Nummer 1 gesetzten Thomas Gamsjäger vom ASKÖ Raika Gosau gegen die Nummer 4 des Rasters Thomas Stadler von der Tennis SPG Bad-Ischl. Beide absolvierten das Halbfinale nach hartem Kampf im MTB, somit gleiche Bedingungen für die beiden Protagonisten.

Wie nicht anders zu erwarten wenn zwei Männer aus dem Salzkammergut antreten, war das Finale von Laufduellen geprägt. Thomas Stadler erwies sich als Dauerläufer der Extraklasse und gewann verdient 6/2 und 7/5.

Der Dauerläufer aus Ischl Thomas Stadler mit runner up Thomas „die Gams“ Gamsjäger aus Gosau

Mit Julian Hofer und Herwig Maurer standen sich im Finale der Kategorie 5 zwei der fleißigsten Turnierteilnehmer des vergangenen Jahres gegenüber. Beide hatten schwer zu kämpfen um dieses Finale zu erreichen, zu guter Letzt setze sich Julian Hofer mit 6/2 6/4 durch.

Finalist Maurer links im Bild mit dem strahlenden Sieger Julian Hofer

Im Finale der Kategorie 6 standen sich mit Christian Gratzer (ein altbekannter Teilnehmer) und Stephan Scheichl als „Neuling“ als einer der jüngsten Teilnehmer gegenüber. Schon in der Vorrunde ein einseitiges Duell, welches zu Gunsten des Youngsters ausging. Somit hatte Gratzer nichts zu verlieren und wollte nach dem erfolgreichen Halbfinale gegen Doris Baumann nach den „Turniersternen“ greifen.

Auch diesmal hingen die Trauben etwas zu hoch – Stephan überzeugte ein weiters Mal und gewann ohne Satzverlust die Kategorie 6.

Runner up Christian Gratzer mit Youngster und Sieger der Kategorie 6 Stephan Scheichl

Wie jedes Jahr fand im Anniva die beliebte Players Party mit Riesen Tombola statt. Glückliche Gewinner der zahlreichen Sachpreise (ein Dank an dieser Stelle allen Unterstützern und Sponsoren), leckeres Essen vom Büffet (Danke an die perfekte Bewirtung bei Petra und ihrem Team) rundeten den Abend ab.

Danke an des Team vom Anniva

Den Hauptpreis, zur Verfügung gestellt vom ****Hotel Rauriser Hof, gewann der Finalist David Tscholl der mit Freundin das Wochenende sicher genießen wird 😉 und somit schon vor dem Finale als der große Sieger hervor ging.

Abschließend ist noch festzuhalten, dass es wie unten abgebildet immer und überall um die „Goldene Ananas“ geht. Alleine der Spaß am Spiel und das Gesellige sind und können Antrieb für alle ITN Klassen sein. In diesem Sinne bedanken wir uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Neujahrsturniers 2020 und hoffen auf ein Wiedersehen bei einem der zahlreichen Turniere des ITN Jahres 2020.

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Ein mehr als gelungener Auftakt zur shoot out Turnierserie am 17.11. Erstmals wurde dabei der neue Modus mit einem Satz bis 6 mit no ad ausgetragen, was gegenüber dem Vorjahr wesentlich mehr Spannung und Ballwechsel brachte.

Da die Kategorie 3,50 – 4,80 nicht zustande kam, wurde kurzfristig in den anderen Kategorien aufgestockt, sodass jeder auf der Meldeliste seine Spiele absolvieren konnte. Das streckte natürlich den geplanten Zeitplan etwas, nichts desto trotz war pünktlich Schluss mit allen Bewerben und die nachfolgenden Wintercup Partien konnten starten.

Einen wahren Start – Ziel Sieg in der Kategorie 4,80 – 6,50 legte beim 1. shoot out der für den TC Anif-Süd spielende Christian Gamsjäger hin. Erst mittels Nachnennung in den Bewerb aufgenommen, wurde er seiner Setzung mehr als gerecht und bezwang im Finale den an Nr. 1 gesetzten Maxglaner Roland Martinek recht deutlich.Die Kategorie 6,50 – 8,00 musst aufgrund der vielen Anmeldungen zuerst im Gruppenmodus mit anschließendem HF und Finale ausgetragen werden. In den jeweiligen Gruppen gab es einige Überraschungen, schlussendlich standen mit Werner & Domink Furtner, Chrisitan Bratka und Gerald Trapp die vier Halbfinalisten fest. Im Finale trafen Werner Furtner und Christian Bratka aufeinander, welches Christian für sich entscheiden konnte.

Die Kategorie 8,00 und mehr wurde zur Beute des Oberösterreichers Stefan Richter der sich im Finale (wie beim Tagesturnier in Obertrum) dem Youngster Julian Hofer gegenüber sah. Diesmal jedoch mit dem besseren Ausgang für Stefan.

Lediglich 6 Damen haben sich im eigens dafür angelegten Bewerb angemeldet – logische Folge – 2 Dreier Gruppen mit einem Finale. Der massive ITN Unterschied der sympathischen Tirolerin  Nina Dürnberger gegenüber ihren Konkurrentinnen war der Grundstein für drei ungefährdete Siege und den Gesamtsieg. Nina wird (falls sie wieder meldet) in die Herren Kategorie wechseln!!!

Es bleibt zu hoffen, dass sich hinkünftig mehr Damen beteiligen und somit das Damen Masters auch zur Austragung kommt.

In allen Kategorien gilt – nur die besten 8 der Turnierserie sind beim Masters mit dabei. Voraussetzung dafür ist die Teilnahme an mindestens 3 der 4 Turniere.